Raum für Teamarbeit

„Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.“ Was Albert Einstein schon wusste, bestätigt der Samstag.

Diese Woche gab´s gleich zwei Mal SHIFTSCHOOL – zusätzlich zum Samstag haben wir uns diesmal auch am Freitag „off site“ getroffen. Alex Wild von easycredit hat sich Zeit für uns genommen und uns im 2014 eigenweihten Gebäude von seiner „Learning Journey“ berichtet. Das war gleich doppelt spannend.
Zunächst ist das Haus an sich einfach beindruckend und macht – auch wenn man ein bisschen spät dran erst mal durchhetzt – schon auf den ersten Blick deutlich, worum es hier geht: Teamarbeit, Kommunikation, vernetztes Arbeiten, Kreativität und Innovation…

arbeitswelten4
… und Leidenschaft! © TeamBank AG / easycredit

So ein Konzept geht nur auf, wenn man es konsequent umsetzt. Dafür braucht mehr als ein paar schicke Büromöbel und Laptops für alle. Ordner oder Personalakten gibt es nicht mehr, alle Dokumente sind digital abgelegt. Für alle, die sich das bislang nicht vorstellen konnten: es geht wirklich – und sieht echt gut aus. Mich erinnert es ein bisschen an den STABILO Cube.

Mit dem Umzug in die Beuthener Straße hat sich auch die Kultur verändert. Alle – von der Putzfrau bis zu den Vorständen – sind per Du. Niemand hat einen festen Arbeitsplatz und jeder, der nicht zu Hause arbeitet, sucht sich nach Ankunft im Büro erst mal einen freien Schreibtisch aus. Das, was man so zum Arbeiten braucht, räumt man Abends in den persönlichen Spind. Oder auch zwischendurch – denn wer für mehr als 1,5h im Meeting ist, macht seinen Stuhl ebenfalls frei.

Bevor wir dann aufbrechen, um uns die unterschiedlichen Arbeitsbereiche anzusehen, erzählt Alex noch ausführlich von seiner Learning Journey, die ihn u.a. nach Los Angeles, Tel Aviv und Shanghai führte – der Digitalisierung auf der Spur. Auf dem blog von easycredit kann man nachlesen, was ein Kollege von Alex auf einem ähnlichen Trip erlebt hat. #einbisschenneidisch

Interessant ist, dass man sich mit einer selbst geplanten Reiseroute und möglichen Stationen bewirbt und die Kollegen darüber abstimmen, wer schlussendlich fahren darf. Wer überzeugt hat, bekommt ein Budget und Zeit – um alles andere kümmert man sich selbst. Und das war nicht immer so einfach, berichtet Alex. Aber: wo ein Wille, da ein Weg.

Für mich, die sich ständig Gedanken darüber macht, wie man Personalentwicklung nachhaltig gestalten kann, ist das auch das Konzept an sich reizvoll. Ganz gezielt werden hier zwar wenige, aber dafür wirklich engagierte und veränderungsbereite Mitarbeiter gefördert, die dann voller Impulse und neuer Idee zurück kommen und Innovation ganz anders vorantreiben.

Vielleicht hätten wir uns zwischen Freitag und Samstag auch noch schnell auf eine Learning Journey begeben sollen – als Vorbereitung zum Thema „Innovation erleben“ mit Andreas und Michael von NOVIGO:

Genau, bitterer Ernst.
Wer schon mal in wenigen Minuten die Tür eines Muffelofens mit Hilfe des Omega-Modells verbessert hat, weiß wovon ich rede. Diverse Tools kommen im Laufe des Tages zum Einsatz, die bereits bekannte Business Canvas beispielsweise oder auch die Empathy Map.

foto-15-10-16-17-06-56
Hot Stuff bei der Arbeit

Der Samstag vergeht jedenfalls wie im Flug und ich bin noch den halben Sonntag damit beschäftigt, über das Spiel nachzudenken. Meine wichtigsten lessons learned sind:

  1. Achte auf die Teamzusammensetzung – welche „Farben“ gibt´s, was dominiert und was fehlt total? Wir haben uns bespielsweise stark um unsere innovativen Ideen und ein bisschen zu wenig um unsere Zahlen gekümmert.
  2. Apropos ZahlenDatenFakten – da gehen doch ausgerechnet in unserem Team die Personalkosten durch die Decke und ziehen unser Gesamtergebnis runter. Autsch.
  3. #schusterbleibbeideinenleisten – Andreas weiß genau, was bei uns falsch lief: unsere CashCow haben wir nicht aufgewertet, sondern uns statt dessen mit einem ganz neuen Geschäftsmodell beschäftigt. Oje.
  4. Lass Thomas nicht früher gehen;)
foto-15-10-16-17-34-38
Tatsache – keiner im Minus. Da muss Andreas zwei Mal schauen:)

Wenn ich mir das Ergebnis so anschaue, fällt mir spontan meine Nichte Louisa ein, die nach einer Wanderung mit mir zusammen eine Zeit nach den „Großen“ im Ziel ankommt und stolz ruft: „Wir sind auch Gewinner!“

So sieht’s aus! Danke an Andreas und Michael – wir wollen alle nochmal!

 

Ein Kommentar zu „Raum für Teamarbeit

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s