Anspannung & Entspannung

Auf geht´s! Endlich ist er da, der erste Schultag – es geht auch gleich rund. Bye bye Freizeit, hallo Hausaufgaben.

Auch die Pausen sind Musik.  Nach dem aufregenden Start am Samstag habe ich mich darum heute mit „Progressiver Muskelentspannung“ im aktiven Ausstieg aus dem Gedankenkarussell und in Achtsamkeit geübt.

Apropos Karussell und so weiter. Da war doch was:

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Eine Achterbahnfahrt ist eine ganz besondere Art, seine Mitmenschen kennen zu lernen – die mich allerdings einige Überwindung gekostet hat. Dass sich meine Komfortzone allerdings in Zukunft auf noch viel spektakuläre Art stretchen wird, hat CLASS ONE dann auch gleich deutlich gemacht. Ohne da ins Detail zu gehen: am Samstagnachmittag fand promt die erste Dehnübung statt. #dasLebenistfürmicheinTanz #aberdochnichtso

Vorher gab es noch mehr Kennenlernen, Infos zum  Programm und natürlich erste Aufgaben und Erkenntnisse. Ich bin übrigens rot, aber nicht so richtig; alle Farben zusammen machen die CLASS TWO schön bunt. Außerdem habe ich mir wieder mal Gedanken über meine Ziele gemacht und diese in 15min in einer Collage visualisiert. Daran werde ich  in Ruhe (wann?) weiterarbeiten, denn: „Wer keine Ziele hat, kann sich auch nicht auf den richtigen Weg machen.“

Dieser Gedanke begleitet mich schon seit dem Studium und beschäftigt mich in letzter Zeit ständig. Ein klares Ziel ist die beste Motivation und damit ein Faktor für Erfolg.
Und wer hätte den nicht gerne?

Dazu habe ich vor Jahren mal einen spannenden und inspirierenden Beitrag gesehen, der sich auf der Basis von Wunderkindern wie Mozart damit beschäftigt hat, was es braucht, um richtig erfolgreich zu sein. Ziemlich naheliegend sind: Talent / Veranlagung / Neigung etc. Was aber wäre passiert, hätte der kleine Mozart keine Geige gehabt? Vermutlich nicht viel.
Und selbst wenn unglaubliche Fähigkeiten auf perfekte Möglichkeiten treffen, braucht es auch den nötigen Willen. Beispielsweise um auch brav zu üben.
Zusammengefasst ergibt sich folgende multitplikatorische Verknüpfung:

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Ist einer der Faktoren gleich Null, ergibt die ganze Formel Null – der Erfolg bleibt aus.
Hätte Mozart also „keinen Bock“ auf Musik gehabt, wäre die Welt wohl um die Zauberflöte ärmer. Die Formel zeigt auch, dass ein Faktor nicht durch den anderen ausgeglichen werden kann. Ich könnte also noch so viel üben und eine Stradivari-Geige besitzen: da ich leider ziemlich unmusikalisch bin, käme bestenfalls etwas heraus, dass man im Rahmen einer provozierenden oder irritierenden Kunstaktion nutzen könnte.

Vielleicht denkt sich Thor van Horn von Quantum Kunst da noch was Passendes mit Geigenspiel für uns aus. Er wird durch kleine Einheiten, die sich der Strategien der Kunst bedienen, Kreativität und Achtsamkeit in der CLASS TWO fördern. Ein sehr spannender Ansatz, da freue ich mich bei aller Angst vor peinlichen Aufgaben schon sehr drauf.
Bei seinem Input dazu habe ich übrigens auch noch gelernt, dass Höhlenmenschen nicht etwa aus Spaß ihren Alltag an die Höhlenwand gemalt haben.

Die „Systemische Kunst“ diente vielmehr dazu, sich z.B. bei der Jagd zu organisieren. Visualisierung erleichtert die Kommunikation. Das gilt übrigens auch heute noch, wenn beim Fangen von Haustieren mit Würstchen im Garten Teamwork gefragt ist:

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„Der Katzenfangplan“, Liliya, 2015, Filzstift auf Papier

2 Kommentare zu „Anspannung & Entspannung

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